Perspektive Pädagogik
Neue Perspektiven für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte – auf dem Weg zur Fachkraft in vielfältigen Einsatzstellen
Das Projekt Perspektive Pädagogik unterstützt Menschen mit Zuwanderungsgeschichte beim Einstieg in Ausbildung, Studium oder Beschäftigung in pädagogischen Berufsfeldern. Durch individuelle Beratung, kompetenzorientierte Qualifizierung, intensive Sprachförderung (B2/C1) und praxisnahe Erprobungen werden nachhaltige Wege in die pädagogische Arbeit eröffnet. Das Projekt trägt aktiv zur Fachkräftegewinnung in Stadt und Landkreis Gießen bei. Interkulturelle Kompetenzen, Mehrsprachigkeit und vorhandene berufliche Erfahrungen der Teilnehmenden werden mit einbezogen und wertgeschätzt.

- Laufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2027
- Zielgruppe: Menschen mit Zuwanderungsgeschichte
- Schwerpunkt: Einstieg in pädagogische Berufe
- Angebote: Beratung · Qualifizierung · Sprachförderung · Praxis
- Region: Stadt & Landkreis Gießen
Die eingebetteten Berufssprachkurse „Frühpädagogik“ werden vom Kooperationspartner „Sprachportal Akademie GmbH“ durchgeführt und konnten über die Förderung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) finanziert werden.
Perspektive Pädagogik richtet sich an Personen mit und ohne pädagogische Vorqualifikation, die ihre vorhandenen Kompetenzen im pädagogischen Bereich in Deutschland nutzen oder sich beruflich neu orientieren möchten. Das Projekt berücksichtigt unterschiedliche Lebenslagen – etwa familiäre Verpflichtungen – durch Teilzeitformate, flexible Einstiege und individuelle Begleitung. Neben Kindertagesstätten werden auch der schulische Ganztag, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung bei Interesse mit einbezogen.
Kontakt
Ansprechpartnerinnen:
- Markeike Gerhardt
0151 - 70 64 55 77
- Vera Stelter
0641 - 30 61 525
- Olena Kravchenko
0176 - 73 56 45 27
E-Mail: perspektive.paedagogik@zaug.de
Kursort:
Herderschule Gießen
Kropbacher Weg 45, 35398 Gießen
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Buslinien 7, 801, 802, GI-41, GI-42 (Haltestellen „Herderschule“, „Hessenhalle“ oder „Gleiberger Weg“)
Förderer
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Impulse der Arbeitsmarktpolitik (IdeA)“ durch das Land Hessen und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus in Hessen gefördert. Weitere Förderer sind die Universitätsstadt Gießen und der Landkreis Gießen.
Durchgeführt wird das Projekt in Kooperation mit dem städtischen Büro für Integration.
Gefördert von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen


